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Wem gehört die Stadt - ARD Dokumentation

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Beschreibung

ARD-Doku über Berliner Immobilienmarkt
- Wem gehört die Stadt?
Die Mittelschicht im Kaufrausch, wütende Mieter und Luxuswohnungen mit Swimmingpool: wenn das Geld die Menschen verdrängt, heißt der Untertitel einer ARD-Dokumentation. Ein Thema, das extrem polarisiert. Dabei lohnt ein Blick auf alle Beteiligten, sagt Produzent Stefan Panner im rbb-Interview.
Die ARD-Dokumentation "Wem gehört die Stadt?" erzählt vom aufgewühlten Immobilienmarkt in Berlin, anderthalb Stunden lang werden die Protagonisten von den Filmemachern Kristian Kähler und Andreas Wilcke in kleinen Porträts vorgestellt.

Stefan Panner ist einer der beiden Produzenten der Doku, an der auch der rbb beteiligt ist. Im Interview erzählt er, wie der Film sich auf die "Spur des Geldes" begibt.

Wohnungsmangel, Mietpreise, Gentrifizierung: Das Thema ihrer Dokumentation polarisiert extrem. Wie haben Sie sich diesem heißen Eisen genähert?

Stefan Panner: Man kann sich diesem Thema ja auf verschiedene Weisen nähern. Es gibt ja mit "Betongold" bereits einen preisgekrönten Film, den der rbb mitproduziert hat, der aus der Perspektive einer Mieterin die ganze Geschichte schildert. Von daher war für uns klar, dass wir eher versuchen einen Überblick zu geben, beide Seiten zu sehen und nicht einen Film aus der Betroffenen-Perspektive zu machen.

Sondern auch aus der Perspektive der Makler, der Immobilien-Investoren. War das schwierig, diese Menschen vor die Kamera zu kriegen?

Natürlich ist das schwierig, weil es Ängste und Befindlichkeiten gibt, man würde sie in die Pfanne hauen. Wir haben dann welche gefunden: Der Film beginnt mit einem norwegischen Investor, Einar Skjerven, der in Tegel ankommt und uns im Taxi erstmal erzählt, warum Berlin interessant ist. Nämlich weil die Stadt so billig ist, so billig wie in Europa sonst nur Tirana in Albanien. Für ihn scheint sich da Geschäft zu lohnen, er hat 2.000 Wohnungen in Berlin – die er kauft und weiterverkauft.


Das Interview führte Britta Bürger, Kulturradio

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Kommentare

  • Tagobert Gesperrt Eingetragen Die "Gabriele Gold" (was für ein Name ☺)
    die ist ja süss. Die ist 78 Jahre alt und wirkt auf mich wie ein junges Mädchen, sieht auch viel jünger aus. Toll ! Das sind sicherlich nicht nur "gute Gene". Die hat auf sich geachtet. Respekt.
    Aber natürlich ist die Situation gerade für sie, nachdem sie so lange dort wohnt, nicht angenehm.
  • Tagobert Gesperrt Eingetragen Na ja, es gibt ja keine souveräne Staaten. Also kann jeder irgendwas kaufen und damit weitgehend tun, was er will.
    Und wenn es darum geht, den Menschen (Mieter und Käufer) das Geld aus den Taschen zu ziehen, kann das der Regierung und den Banken nur Recht sein.
    Der Begriff "Raubtierkapitalismus" trifft das Ganze ganz gut. Aber die Menschen machen ja alle mit. Kaum einer fordert die Souveränität Deutschland ein und die Aufhebung der Besatzung. Und es wäre auch nicht sinnvoll. Ohne Kapital kann man keinen Staat errichten.
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