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Als Deutschland in Flammen stand - Söldner,Schrecken,Seuchen - Der Dreißigjährige Krieg 1618 -1648

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Eingetragen von Rocko in User Videos
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Beschreibung

Der Dreißigjährige Krieg sei die "deutsche Urkatastrophe" schlechthin, lautet ein gängiges Urteil über das jahrzehntedauernde Gemetzel, das vor 400 Jahren am 23. Mai 1618 mit dem Prager Fenstersturz begann. Zu jenen Gebieten, die am stärksten betroffen waren gehörte auch das heutige Mitteldeutschland. Die stolze Stadt Magdeburg wurde vollständig zerstört. Und rund um Leipzig, wo sich die Wege der Heere kreuzten, fanden gleich drei große Schlachten statt. Darunter die berühmte Schlacht von Lützen, wo der charismatische schwedische König Gustav Adolf den Tod fand. Der Dreißigjährige Krieg war sowohl Konfessions- als auch Hegemonialkrieg. Dieser Krieg erreicht eine neue Dimension des Schreckens, als weitere Staaten militärisch eingreifen. Heerscharen enthemmter und nach Beute gierender Söldner aller Seiten ziehen zwischen den Schlachten wie apokalyptische Heuschreckenschwärme durch die Lande. Sie setzen Städte und Dörfer in Flammen, massakrieren Einwohner, vergewaltigen Frauen. Kinder bleiben nicht verschont. Unzählige Menschen verhungern oder fallen Seuchen wie der Pest zum Opfer, verbreitet von umherziehenden Heeren und zehntausenden verzweifelten Menschen auf der Flucht. Die nackte Angst ums Überleben wird zum ständigen Begleiter der Menschen jener Zeit. Für sie gleicht jeder neue Tag einer hochgefährlichen Reise ins Unbekannte. Not, Elend und Hass formen eine verrohte Generation, die nur eines kennt - ein Leben im Krieg. Die Zahl der Toten des Dreißigjährigen Krieges schwankt in der Forschung zwischen drei bis neun Millionen, bei einer geschätzten Gesamtbevölkerung von 15 bis 20 Millionen Menschen. Nur wenige Landstriche werden nicht verwüstet; die Staatsordnung liegt in Trümmern. Während andere Länder prosperieren, erleidet Deutschland Niedergang und Depression. Die Erfahrung, zum Spielball fremder Mächte und Austragungsort ihrer Konflikte geworden zu sein, hat Deutschland geprägt.

Im Dreißigjährigen Krieg sind die Kriegsparteien ab Mitte des dritten Jahrzehnts des Gemetzels erschöpft oder geben sich mit ihren Einflussbereichen zufrieden. Fünf Jahre lang suchen sie im katholischen Münster und im protestantischen Osnabrück nach einer Friedenslösung. Zum ersten Mal setzten sich die Staaten Europas mit dem Kontinent als Ganzem auseinander; sie wollen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Am 24. Oktober 1648 unterzeichnen die Kriegsparteien in Münster die ersehnten Friedensverträge: den Westfälischen Frieden.

Der Dreißigjährige Krieg – heute ist er für uns ein ferner Spiegel dessen, was kommen wird, wenn wir die fatale Entwicklung in der Migrationspolitik, die die aktuelle Regierung weiter massiv beschleunigen wird, nicht aufhalten können. Es täte Vielen gut, einmal einen Blick in diesen Spiegel zu werfen, solange es noch nicht zu spät ist.

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