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Wie Tiere fühlen - Doku - ARTE

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Eingetragen von Tagobert in User Videos
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Beschreibung

https://youtu.be/cOvuTW6p4gU

Ein beleidigter Hund, eine hilfsbereite Ratte, ein mitfühlender Schimpanse, ein gerechter Wolf, ein verständnisvoller Elefant: Sind Tiere fähig, sich in andere hineinzuversetzen? Sind sie empathisch, altruistisch, fair und gar gerecht? Neue Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung scheinen zu revolutionieren, was man bisher über die Gefühlswelt der Tiere wusste.

Dass es schlaue Tiere gibt, ist mittlerweile bekannt. Auch Primäremotionen wie Freude oder Trauer sind in der Tierwelt verbreitet. Die Dokumentation „Wie Tiere fühlen“ geht der Frage nach, ob Tiere sogar über komplexe Gefühle wie Empathie, Altruismus, Fairness und Gerechtigkeit verfügen. Im Nationalpark Taï, tief im Regenwald der Elfenbeinküste, hat ein junger Schimpanse seine Mutter verloren. Leoparden haben die Äffin gerissen. Nun ist der Kleine auf sich gestellt. Ob sich jemand aus der Affengruppe, in der er mit seiner Mutter bisher gelebt hat, um ihn kümmern wird?Am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig werten Verhaltensforscher die Beobachtungen aus. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass genetisch nicht verwandte Tiere sich um die Jungtiere von anderen kümmern. Werden sich die Schimpansen aus Mitgefühl des Jungen annehmen?Der Verhaltensbiologe Frans de Waal erforscht an der Emory University in Atlanta, ob Tiere fair sind und wie sie kooperieren. Für ihn ist klar: „Wenn sich ein Individuum egoistisch verhält, wird es in Zukunft Schwierigkeiten haben. Auf lange Sicht lohnt sich Egoismus nicht.“ Die Kooperationsfähigkeit von Tieren wird mit dem sogenannten String-pulling-Test überprüft. Dabei kommen Tiere nur an Futter, wenn sie zusammenarbeiten. Für Schimpansen und Elefanten kein Problem, sogar Raben und Wölfe meistern diese Aufgabe. Wenn aber mal ein Wolf egoistisch handelt und gegen die Regel verstößt, ergibt sich daraus eine Sanktion.Für den Verhaltensbiologen Kurt Kotrschal stellt sich dabei die Frage, ob ein sanktionierter Regelverstoß nicht bereits als moralisches Verhalten bezeichnet werden kann. Könnte Moral also ein Produkt der Evolution sein, die dem Überleben dient?

Dokumentation, Regie: Gabi Schlag (D 2015, 53 Min)


►Video auf Youtube verfügbar bis zum 13/08/2020
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Kommentare

  • Tagobert Gesperrt Eingetragen Man hat Unglaubliches bei Tieren schon beobachten können, was sie schon in der Beziehung auf dieselbe Stufe von Menschen stellt.
    Beispiel: 1 Hund an der Autobahn bellt wie verrückt, springt hin und her, um auf sich aufmerksam zu machen. Ein Fahrer hält an, weil er denkt, es handelt sich um ein ausgesetztes Tier. Der Hund rennt weg schaut aber immer, ob der Mann ihm nachfolgt, was er auch macht.
    Dann kommen beide an eine Ufer, einen ausgetrockneten See, der allerdings voll ist mit nassem Schlamm. Ein zweiter Hund steht am Ufer und wartet und schaut zur MItte des "Sees" DORT kämpft ein Dritter Hund um sein Leben ! Er steckt im Schlamm fest und kann sich selber nicht mehr helfen.
    Es waren also 3 Freunde. Einer holte Hilfe, der andere blieb vor Ort, Wache zu halten bzw. den 3. Hund zu beruhigen "wir lassen dich nicht alleine".
    Der Mann hat dann die Feuerwehr angerufen, sie haben den Hund gerettet.
    Dieses Ereignis hat mich verblüfft. Natürlich wusste ich, dass ein Tier mehr ist, als ein Wesen, dass auf Reiz-Reaktionsbasis aufgebaut ist. So was dann aber zu lesen, bestätigt das in schöner Weise. Oder auch etwas, was ich nie vergessen werde:
    Eines Tages besuchte ich meine Freundin und ich war an dem Tag sehr traurig wegen irgendwas. Da kam der Kater von ihr herein (ein Freigänger, der mich noch nicht kannte)
    schaute mich lange an, sprang zu mir aufs Sofa, setzte sich direkt bei mir auf die Brust, nahm seine Pfote und wischte mir sanft eine Träne von der Wange, während er mich aufmerksam betrachtete. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was das mit mir gemacht hat.
    Meine Traurigkeit war sofort weg. Dann ging der Kater wieder....
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